Nachrichten

 

Im Alter von 90 Jahren, ist nach einem erfüllten franziskanischen Leben, unsere liebe Irmhild am 12.01.2022 verstorben. Über viele Jahrzehnte war sie auf lokaler und regionaler Ebene für den OFS (ehemals Franziskanische Gemeinschaft) tätig. 1968 wurde Irmhild in die lokale Gemeinschaft Augsburg aufgenommen und ein Jahr später legte sie ihr ewiges Versprechen ab.
Mit ihren unbekümmerten, spontanen und aufmunternden Beiträgen machte sie die Kapitel zu einem Erlebnis. Ich denke hier z. B. an das Regionalkapitel, als sie verkleidet in die Rolle des Franz von Assisi schlüpfte und für ein Interview für die Teilnehmer zur Verfügung stand. Beim letzetn Diözesantag berichtete sie eindrucksoll von ihrem letzten Krankenahusaufenthalt, wie sie
hier andere Patientenim Mut machte, in dem sie mit ihnene betete und Lieder sangen. Eine besondere Freude war es für Sie, wenn Sie beim gemütlichen Beisammensein am Abend, bei fröhlicher Runde, Volkslieder singen konnte.

Irmhild Pohlenz darf als franziskanisches Urgestein bezeichnet werden. Als Norddeutsche hat sie ihr Weg als Krankenschwester nach Augsburg geführt. Sie hat Anschluss gesucht und kam auf die Spur des hl. Franziskus und damit zum Franziskanischen Zentrum St. Sebastian in Augsburg. 53 Jahre gehörte Irmhild dem OFS Augsburg an und hat sich ein Leben lang auf vielfältige Weise aktiv und mit sehr caritativem Engagement in der lokalen Gemeinschaft eingebracht. Als Diözesansprecherin besuchte Irmhild jedes Jahr einmal „ihre“ Gemeinschaften in der Diözese, nahm die Vertretung bei Einladungen des Bistums wahr, war auch über mehrere Jahre als Delegierte beim OFS Region Bayern dabei.
Mit ihrer frohen, lebendigen Art von ihrem reichen Erfahrungsschatz als gläubige, franziskanische Christin zu erzählen, hat Irmhild beeindruckt und Zeugnis gegeben.
Wir danken für diese Mitschwester, der Herr vergelte ihr alles Gute mit dem Reichtum des Himmels!


  

Ruth Waas, von der Franziskanischen Basisgemeinschaft, lädt herzlich zu einem Bibliolog-Abend ein.
 
Mitte vergangenen hatte sie eine Bibliolog-Ausbildung gemacht.
Bibliolog ist ein Weg, mit einer Gruppe eine Bibelstelle zu entdecken. Die Teilnehmenden versetzen sich dabei in die biblischen Gestalten hinein. In diesen Rollen füllen sie die „Zwischenräume"  bzw. das „weiße Feuer" der Texte mit ihren Erfahrungen und ihrer Phantasie, indem sie auf Fragen antworten, die in der Bibel offen bleiben. Sie gewinnen dadurch einen lebendigen Zugang zu dem „schwarzen Feuer" der Buchstaben des Textes und entdecken die Bedeutung der Bibel für ihr Leben heute.
Diese Methode benötigt kein Vorwissen, macht Spaß und geht in die Tiefe.
 
„Seit meiner Ausbildung erschließen wir uns in der Basisgruppe die Bibel auf diese Weise und seit vergangenem Jahr biete ich über die KEB öffentliche Bibliologe an.
Aufgrund der Pandemie startete ich hier online. Da bisher die Mehrzahl der Teilnehmer nicht aus dem Landkreis Dingolfing-Landau stammt, werde ich diese Abende auch weiterhin online anbieten“.

Zur allgemeinen Kursausschreibung und zur Anmeldung kommt Ihr über folgenden Link:
 
https://www.keb-dingolfing-landau.de/aktuelle-veranstaltungen/2286-4-18945-text-vertrau-mir-alle-werden-gerettet-apg-1616-34-bibliolog-zum-auftanken-fuer-den-alltag/


Regionalvorsteher         Joachim Kracht (OFS Mariabuchen)
Stellvertr. Vorsteherin   Ruth Leipolz (Franziskanische Basisgemeinschaft)
Schriftführerin               Marlis Michel (OFS Dillingen)
Kassenwart                    Lothar Roscher (OFS München, St. Ulrich)
Bildungsbeauftragte      Pia Kracht (OFS Mariabuchen)

 



Zum Schluss des Regionalwahlvorganges wurde das Votum für unsere drei bisherigen Regionalassistenten einstimmig beschlossen.

Pater Siegbert Mayer, OFMCap
Pater Bernhard Johannes Schulte, OFMConv
Bruder Johannes-Matthias Tumpach, OFM
 
          Der neue Vorstand wurde im Anschluss der Wahl im Rahmen einer feierlichen Vesper in ihr Amt eingeführt.

          Ein besonderer Dank ging an diejenigen, die bisher ein Amt inne hatten und viel Zeit und Energie eingebracht haben.
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  Spiritualität . Information . Berichte   Nr. 16 Dezember 2019